Bei Uniqlo in Berlin

Foto: Men's Individual Fashion
Foto: Men's Individual Fashion

 

05. April 2015

 

Uniqlo kenne ich schon aus Shanghai (zum Erfahrungsbericht), das weltweit größte Geschäft von Uniqlo. Als ich aus Peking weggezogen bin, wurde dort im Sanlitun Viertel gerade ein Uniqlo Laden gebaut. Uniqlo fasst nun auch in Europa Fuß. Ich plane mit meinem Kumpel Johannes meinen lange aufgeschobenen Besuch bei ihm und seiner Frau in Berlin, da erzählt er mir begeistert von dem neuen Geschäft im Herzen Berlins.

 

Bevor wir uns im KaDeWe ein Glas Champagner anlässlich seiner Hochzeit gönnen wollen, geht es zu Uniqlo. Auf der Tauentzienstraße in der Nähe des Kuhdamms hat Uniqlo ein dreistöckiges Geschäft, das vor fast genau einem Jahr eingeweiht wurde. Mit 2700 Quadratmetern ist es das größte in Europa. Auf dem Weg dorthin belustigt es Passanten als wir über die Aussprache von Uniqlo (Uni-klo) sprechen. Ich habe neulich einen Japaner kennengelernt, der mir die richtige japanische Aussprache beigebracht hat (ich sollte die erste Silbe anders betonen). 

 

 

 

Japanische Ordnung: Hemden, Hosen und kein Chaos

 

 

Der Türsteher in Berlin meint zwar, ob ich sicher sei, daß ich heute fotografieren will, weil es so voll ist. Ich bin überrascht, wie aufräumt es an einem Samstag nachmittag dort ist. Überall im Laden räumen Angestellte auf. Uniqlo hat ein Warenhauskonzept, weswegen es so ordentlich ist.

 

Ich verursache einen kleinen interkulturellen Fehltritt, als ich die japanische Storemanagerin, die meine Fotoerlaubnis kontrolliert, mit Handschlag begrüße. Uniqlo beschäftigt dort viele Japaner und aus meiner Zeit in Fernost sollte ich eigentlich wissen, daß eine leichte Verbeugung angemessen gewesen wäre (vielleicht liegt es auch daran, daß ich vergleichsweise ein Riese bin). Ich darf trotzdem fotografieren.

 

Das Geschäft ist riesig und sehr hell. Ich finde die Hemdenqualität ansprechend. Die meisten Artikel gibt es in ganzen vielen Farben, wie zum Beispiel Pullis und T-Shirts. Typisch asiatisch sind auch die bunten T-Shirts, die bei Uniqlo „UT-Shirt“ heißen und von denen es 1200 verschiedene Motive gibt. 

Foto: Men's Individual Fashion
Foto: Men's Individual Fashion


Faires Preis-Leistungs Verhältnis


Ich habe im Vergleich zu Shanghai keinen Preisunterschied festgestellt. Die Raw Jeans kostet in Berlin auch 40 Euro und die T-Shirts mit denen ich mich in China massenhaft eingedeckt hatte, sind auch günstig. Einziges Manko ist, daß das Geschäft keine Toilette hat, aber wenigstens für eine Behindertentoilette hat Uniqlo gesorgt. Ein freundlicher Japaner erklärt mir in bestem Deutsch wo es die nächste öffentliche Toilette gibt.


Bei Uniqlo in Berlin kann man sich zu fairen Preisen in vielen Farben einkleiden. Ein tolles Geschäft hat Uniqlo dort aufgebaut, das uns großen Spaß gemacht hat. 

Men’s Individual Fashion dankt Uniqlo für die Fotoerlaubnis und die Bereitstellung von zusätzlichen Informationen. Die Übersetzung ins Japanische hat ein japanischer Freund von mir gemacht. 

 

www.uniqlo.de