A. Lange & Söhne ehrt Firmengründer Walter Lange

Der deutsche Luxusuhrenhersteller A. Lange & Söhne versteigert am Wochenende des 12. und 13. Mai 2018 in Genf ein Einzelstück zu Ehren des verstorbenen Firmengründers Walter Lange. 

Walter Lange war Urenkel des legendären Uhrenpioniers Ferdinand Adolph Lange, der 1845 mit A. Lange & Söhne die deutsche Feinuhrmacherei im sächsischen Glashütte begründet hat. Walter Lange hatte 1990 das Werk seines Urgroßvaters mit der Neugründung von A. Lange & Söhne fortgeführt und ist 2017 im Alter von 92 Jahren verstorben.

A. Lange & Söhne lässt nun in Genf vom Uhrenspezialist Aurel Bac im Auktionshaus Philips eine einzelne Stahluhr für einen gemeinnützigen Zweck versteigern. Der Erlös soll der Stiftung Children Action zugutekommen. 

Die Stiftung setzt sich für das körperliche und seelische Wohl hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlicher in aller Welt ein. Bis heute haben mehr als 80.000 Kinder von einem ihrer Projekte profitiert. Das Motto der im Jahr 1994 vom Schweizer Geschäftsmann Bernard Sabrier gegründeten Stiftung lautet „Jedes Kind hat ein Recht auf die Kindheit“. Die durch die Versteigerung eingenommene Summe wird eines der Operationsprogramme von Children Action unterstützen, die bisher bereits 12.482 Operationen ermöglicht haben.   

 „Uns kam es darauf an, die Intention von Walter Lange fortzuführen“, erläutert Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid die Wahl des Charity-Partners. Er fügt hinzu: „Zeit seines Lebens lag ihm das Wohl benachteiligter junger Menschen besonders am Herzen. Mich persönlich hat überzeugt, dass Children Action ausschließlich mit medizinischen Experten zusammenarbeitet und einen effizienten Einsatz der anvertrauten Mittel sicherstellt.“

1815 „Homage to Walter Lange“

Die 1815 „Homage to Walter Lange“ mit schwarzem Emaille-Zifferblatt im 40,5 Millimeter großen Stahlgehäuse wird nur ein einziges Mal gefertigt. Dies ist ungewöhnlich, da A. Lange & Söhne für Uhren mit massivem Goldgehäuse bekannt ist. Damit soll sie laut A. Lange & Söhne so außergewöhnlich wie der Mann sein, dessen Namen sie trägt. Das klassische und ganz auf das Wesentliche reduzierte Zifferblattdesign wird ergänzt durch eine anhaltbare springende Sekunde. Walter Lange hatte für diese Komplikation eine besondere Vorliebe, weil sie auf eine Erfindung seines Urgroßvaters Ferdinand Adolph Lange aus dem Jahr 1867 zurückgeht. 1877 wurde sie in einer weiterentwickelten Form als eines der ersten Patente in Deutschland registriert.

Am Jahrestag der traditionsbewussten Uhrenmanufaktur, dem 07. Dezember 2017, hatte A. Lange & Söhne eine limitierte Sonderedition ihrer Uhrenreihe 1815 zu Ehren von Walter Lange bekanntgegeben. Die Manufaktur präsentierte drei goldene Modelle in limitierten Stückzahlen, die für die durch Ferdinand Adolph Lange und Walter Lange stark beeinflußte deutsche Uhrmacherei wichtige Daten symbolisieren. Die Neugründung von A. Lange & Söhne 1990 resultierte in 90 rotgoldenen Uhren. Zwischen der Neugründung am 09. Dezember 1990 und der Präsentation der Gedenkuhren liegen 27 Jahre, was A. Lange & Söhne zu 27 gelbgoldene Uhren inspiriert hat. Zwischen der Erstgründung durch Ferdinand Adolph Lange am 07. Dezember 1815 und der Neugründung durch seinen Urenkel Walter Lange 1990 lagen genau 145 Jahre, weswegen es 145 weißgoldene Uhren der 1815 „Homage to Walter Lange“ gibt.

A. Lange & Söhne hat das hierfür neu entwickelte Werk L1924 genannt und damit einen Bezug zu Walter Langes Geburtsjahr hergestellt. Sein Geburtstag am 29. Juli floss in die ersten drei Zahlen der Referenznummer ein. A. Lange & Söhne hat außerdem 2017 ihren Uhrmacherpreis von „F.A. Lange Watchmaking Excellence Award“ in „Walter Lange Watchmaking Excellence Award“ umbenannt. 

Die Meldung enthält Pressematerial von A. Lange & Söhne. Das Bild der Stahluhr ist ebenfalls ein Pressebild/Copyright: Lange Uhren GmbH. Die anderen Photographien gehören Men’s Individual Fashion. 

Weitere Informationen

https://www.alange-soehne.com/de/